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BDB Landesverband Berlin schließt Beratervertrag mit Eberle

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  Brückenbau  
 
• Ein Pfeilerkopf einer Autobahnbrücke sollte betoniert werden. Aufgrund der niedrigen Außentemperaturen waren am Tage zuvor Schalung und Bewehrung mit einer Plane umhüllt worden. Darunter wurden Heizgeräte mit Propangas betrieben. In der Nacht explodierte eines der Heizgeräte und setzte die Plane in Brand. Die übergreifenden Flammen zerstörten  Schalung und Bewehrung derart, daß diese vollständig ausgebaut und erneuert werden mußten. Die Schadenkosten beliefen sich auf 30.000,- DM.
 
     
 
• Im Zuge des Ausbaus einer Landstraße sollte eine Brücke für Radfahrer errichtet werden. Beim Rammen traf eine Fertigteilstütze aus Stahlbeton kurz vor Erreichen der Solltiefe auf ein unerwartetes Hindernis im Boden. Die Stütze wurde zur Seite abgelenkt und brach an der Geländeoberfläche ab. Die Rammung eines neuen Pfahles war an dieser Stelle nicht möglich. Daher wurde als Sanierungsmaßnahme ein Stahlbetonfundament und darauf der Pfahl in Ortbeton erstellt. Die adäquaten Wiederherstellungskosten betrugen 18.000,- DM.
 
     
 
• Das Arbeitsgerüst eines Pfeilers für eine neue Flußbrücke wurde zu nächtlicher Stunde von einem unbekannten Schiff erfaßt und aus der Verankerung gerissen. Der Schiffsführer hatte offensichtlich die ausgeschilderte Sperrung des Fahrwassers im Bereich des Brückenpfeilers mißachtet. Ohne den Unfall zu melden, setzte der Schiffsführer die Fahrt fort. Der Schaden am Bauwerk und Gerüst belief sich auf 25.000,- DM.
 
     
 
• Als der Spannbetonüberbau einer 2-feldrigen Straßenbrücke fast zur Hälfte betoniert war, versagten plötzlich die Längsträger des Lehrgerüstes durch Kippen der Obergurte. Zu einem vollständigen Einsturz kam es glücklicherweise nicht. Infolge des fortschreitenden Abbindeprozesses konnte der Frischbeton nicht mehr aus der Schalung gespült werden. Der deformierte Betonüberbau lag nun auf einem labilen Tragsystem. Der Bereich wurde von der Baubehörde wegen Einsturzgefahr gesperrt. Da die Bewehrung auf der unbeschädigten Lehrgerüsthälfte nur gerettet werden konnte, wenn die Brücke noch vor Winteranfang betoniert war, wurde der beschädigte Betonüberbau mit Hilfe eines Schwerlastkrans vom Gerüst abgehoben, seitlich gelagert und dort zerkleinert, damit unverzüglich mit dem Neuaufbau des Lehrgerüstes begonnen werden konnte. Trotz der Maßnahme zur Schadenminderung betrugen die Kosten fast eine halbe Million DM.
 
 
• Dieser Einsturz einer im Taktschiebeverfahren erstellten Spannbetonbrücke gehört zu den spektakulärsten Bauleistungsschäden. Der Vorbaumschnabel hatte fast das gegenüberliegende Widerlager erreicht, als plötzlich nach einem explosionsartigen Knall der Überbau zwischen dem ersen Flußpfeiler und dem Hilfspylon abbrach und in den Fluß stürzte. Die beteiligten Bauleistungsversicherer wandten für die Trümmerbeseitigung und Neuerstellung mehr als 4 Millionen DM auf.

 
   
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